Pumps: Unverwüstlicher Schuhklassiker in zahlreichen Varianten
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Allzu bequem ist er nicht, vor allem wenn der Absatz sehr hoch ist, doch das ist egal. Sollte man einen Lieblingsschuh in der Frauenwelt benennen, dann sind es mit Sicherheit Pumps. Sie gehören zu den unverwüstlichen Schuhklassikern schlechthin, die jedes Jahr neu interpretiert in der aktuellen Schuhmode.

Geschichte der Pumps: Von der Antike bis heute

Der am Fuß weit ausgeschnittene und an den Zehen geschlossene Halbschuh mit hohem Absatz und ohne Verschluss kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die schon im alten Ägypten begann und eine erste Hochzeit im 16. Jahrhundert erlebte. Damals trug nur der Adel – Männer wie Frauen – solche Schuhe, denn durch den Absatz war man größer und damit bedeutender in der Erscheinung.

In den 1920er-Jahren entstanden gemäß dem Zeitgeist sehr verspielte, aufwändig verarbeitete Pumps mit Goldfäden, Strass, Perlen und zierlichen Fesselriemchen.

Als dann der Zweite Weltkrieg ausbrach, kam die Entwicklung des Schuhs zum Erliegen, erst in den 1950er-Jahren entwarfen die Modedesigner neue Pumpsmodelle. In den 1960er-Jahren war die Damenmode ohne Pumps undenkbar, sie wurden zu den damals modernen Twinsets, Röcken, Kostümen, schmalen Kleidern und Mänteln getragen.

Seitdem ist der feminine Damenschuh ein stetiger Begleiter der jeweils angesagten Modesaison und variiert in immer neuen Ausführungen, sei es mit Plateausohle, Keilabsatz oder anderen Absatzvarianten, Fesselriemchen, spitzer oder offener Schuhspitze, offener Ferse, hochgeschnittenem Rist oder mit Schnürung.

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Einen schwarzen klassischen Pumps sollte eigentlich jede Frau besitzen, lässt er sich doch zu allem kombinieren und kommt einfach nicht aus der Mode.

Viele Pumps-Varianten von klassisch bis verspielt

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich verschiedene Spielformen des Pumps entwickelt, die auch eine eigene Bezeichnung haben:

Klassischer Pumps

Dabei handelt es sich um einen Pump, der am Fuß weit ausgeschnitten ist, an der Ferse geschlossen und eine Absatzhöhe zwischen moderaten 3 bis hohen 9 Zentimetern besitzt, so wie er hier zu finden ist.

Peeptoe

Dieser Pump ist an der Zehenspitze etwas offen, sodass der große Zeh und manchmal auch noch der zweite Zeh herausschauen kann.

Hochfrontpumps

Das Pumpmodell ist ein am Fußrist hoch geschnittener Schuh, der dadurch eher streng und sportlicher wirkt. Er passt sehr gut zu fälligen Anzugshosen.

Keilpumps

Dieser Pump hat einen durchgehenden Absatz und ist damit sehr bequem, weil die Auftrittfläche deutlich größer ist als bei einem Pump mit dünnem Absatz. Keilpumps sehen besonders gut zu Sommerkleidern aus.

Plateaupumps

Bei Plateaupumps ist die vordere Fußsohle stark erhöht. Auch dadurch sind sie deutlich bequemer als der High Heel Pump. Mit einem dicken hohen Absatz passen sie optimal zu einem auffälligen Party-Outfit.

Schnürpumps

Bei diesem Pump handelt es sich um eine hoch geschnittene und geschnürte Variante, die ebenfalls gut zu Hosen aussieht. Die Schnürung ist oft funktionslos und dient nur als Zierde.

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Slingpumps

Bei diesen Pumps ist der Fersenbereich offen und der Schuh wird mit einem Riemchen um die Ferse herum geschlossen und damit am Fuß gehalten.

High Heels

Pumps mit einer Absatzhöhe von mindestens 10 Zentimetern werden oft auch als High Heels bezeichnet bzw. fallen unter diese Kategorie, auch wenn High Heels ein umfassender Begriff ist, zu dem alle Schuhe – und nicht nur Pumps – mit sehr hohen Absätzen zählen.

Pumps in ihren unterschiedlichen Ausführungen passen eigentlich zu allem: Ob im Büro in einer bequemeren Variante oder hochhackig und mit aufwändigen Verzierungen für eine Abendveranstaltung, der Klassiker kann rund um die Uhr getragen werden. Weil er so weiblich und sexy aussieht, wird er auch in der kommenden Frühjahr- und Sommersaison in der Schuhmode nicht wegzudenken sein.

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