Die verschiedenen Po-Typen und welches Styling am besten zu ihnen passt
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Der weibliche Po gibt es in vielen Formen und Größen, generell kann man vier verschiedene Po-Formen bzw. -Typen ausmachen, auch wenn eigentlich jeder Po einzigartig ist, so wie die Frau, die ihn herum trägt.

Die Formen lassen sich gut mit Früchten bzw. Gemüsesorten beschreiben, weil sie wie diese eine ähnliche Formgebung haben.

Auch wenn so manches Gesäß als Problemzone ausgemacht wird, so lässt sich mit dem richtigen Styling, d. h. mit den richtigen Hosen- und Rockschnitten so ziemlich jeder Po gut in Szene setzen.

Der Apfel- oder Pfirsich-Po:

Er ist wohl das Po-Ideal, denn er ist klein, rund und knackig fest. Aber auch ein perfekter Po muss richtig betont werden und zwar am besten mit geraden Hosenschnitten ohne Taschen auf dem Gesäß, damit die runde Form noch mehr auffällt.

Frauen mit Apfel-Po sollten aber auf große Po-Taschen und Hosen mit hochgeschnittener Taille verzichten, weil diese Details den Po vergrößern.

Dagegen kann der Apfel-Po jeden Rockschnitt tragen.

Der Birnen-Po:

Der Birnen-Po ist zwar auch fest und knackig, aber nach oben hin wird diese Gesäßform schmaler, nach unten hin breiter, wie eben eine Birne. Dadurch wirkt der Po sehr groß und breit.

Am besten tragen Frauen mit Birnen-Po Hüfthosen mit Boot-Cut-Schnitt (optimalerweise mit Elasthan-Anteil). Die leicht ausgestellte Hosenform bewirkt eine optimale Po-Bein-Proportion, die Gesäßtaschen selbst sollten eher etwas zu groß und weiter unten sitzen, damit der Po nicht optisch größer wird.

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Auch eine hoch geschnittene Hosentaille lässt den Birnen-Po dicker erscheinen. Das Hosengewebe sollte fest und stützend sein, um den Birnen-Po in Form zu bringen.

Die ideale Rockform für den Birnen-Po ist ein schmaler Bleistiftrock, der die weibliche Formen subtil unterstreicht, auch er sollte aus festerem Gewebe hergestellt sein.

Der Tomaten-Po:

Der Tomaten-Po ist ebenfalls üppig und rund, aber nicht so fest wie der Apfel-Po, dafür wirkt er sehr feminin. Die weiblichen Po-Kurven sehen am besten in engen Hosen oder Jeans aus, auf dem Gesäß sollten Verzierungen wie Stickereien oder andere Applikationen angebracht sein.

Der Tomaten-Po kann auch enge Röcke und Kleider tragen, nur die Länge sollte bis zum Knie oder kurz darüber reichen, auf keinen Fall sollten die Röcke zu kurz sein.

Der Kartoffel-Po:

Er sieht etwas breit und unregelmäßig in seiner Form aus. Der Kartoffel-Po sollte in einer unifarbenen Hose aus mattem Material oder Jeans mit hohem Bund „verpackt“ werden.

Da diese Poform eher zu breit als zu lang aussieht, ist es empfehlenswert, alle Hosen oder Details zu vermeiden, die ihn noch breiter machen, sondern man sollte versuchen, ihn optisch zu verlängern. So funktioniert das mit Gesäßtaschen, die eng an der Hosenmittelnaht ausrichtet sind, Applikationen und Steppungen erzielen weiteres Volumen.

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Bunte Prints, vor allem in Gesäßnähe, sollten vermeiden werden. Für den Kartoffel-Po ist der enge Pencil- oder Bleistiftrock eine ideale Rockform, aber auch Röcke mit Längsnähten wie ein Bahnen- oder Jeansrock strecken die Silhouette.

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