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Lange Tage, warme Temperaturen und den ersten Sprung in den kühlen Pool erwarten viele Frauen und Männer zum Ende des Winters hin sehnsüchtig.

Mit dem Sommer aber kommt nicht nur Gutes, denn zu viel Hitze und Sonnenstrahlen können durchaus Risiken bergen. Vor jedem Sonnenbad und längeren Aufenthalten im Freien gilt es daher, sich mit dem eigenen Sonnenschutz zu beschäftigen. Glücklicherweise aber ist das nicht schwer.

Die Haut: Krebsrisiko durch Sonnenbrand

Die Sonnenstrahlen können dem menschlichen Körper auf verschiedenen Wegen gefährlich werden. Lange Nachmittage in der Sonne führen dabei sowohl zu unmittelbaren als auch zu langfristigen Konsequenzen, die die Gesundheit beeinträchtigen.

Am häufigsten zu sehen: Der Sonnenbrand. Er ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch das Hautkrebsrisiko steigern.

„Die UV-Strahlen modifizieren die DNA in den Hautzellen. Wenn der Körper es nicht schafft, sie erfolgreich zu reparieren, entstehen Mutationen. Über längere Zeit angehäuft, können diese bewirken, dass Zellen unkontrolliert wachsen – es entsteht Hautkrebs.“ (Quelle: https://www.spektrum.de/wissen/fuenf-fragen-zu-sonnenbrand-hautkrebs-und-sonnenschutz/1491885)

Auch Strandkleider können schützen. (Quelle: adamkontor (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Solider Schutz vor Sonnenbrand ist daher essenziell. Das bedeutet jedoch nicht, dass entspannte Nachmittage im Garten gänzlich verboten sind. Auch weiterhin bleibt das Sonnenbad im Bikini erlaubt, wichtig ist es jedoch, die Haut gut zu schützen.

Mit Sonnencreme, die über einen ausreichenden Lichtschutzfaktor verfügt, ist bereits viel geschafft. Zusätzlich können auch über den Liegen platzierte Sonnensegel dabei helfen, die UV-Strahlung abzuhalten. Sie werfen einen Schatten, was auch das Lesen am Mittag angenehmer macht.

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Wer länger im Freien unterwegs ist, sollte nicht auf Sonnencreme allein setzen. Ihre Schutzwirkung kann je nach Hauttyp recht schnell verloren gehen. Daher lohnt es sich, langärmlige aber leichte Kleidung aus Baumwolle oder Funktionsmaterialien zu tragen, die eine zusätzliche Barriere schaffen.

Vor allem beim Sport, auf langen Wanderungen oder Festivals kann das einen erheblichen Unterschied machen. Am Strand helfen auch große Tücher oder Pareos, um die Haut außerhalb des Wassers vor Sonnenbrand zu bewahren.

Die Augen: Eine gute Sonnenbrille muss sein

Abgesehen von der Haut sollten auch die Augen vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden. Einen ganzen Sommer lang ohne Sonnenbrille unterwegs zu sein, birgt das Risiko möglicher Langzeitschäden. So kann das einfallende Licht verschiedene Prozesse in Gang setzen, die später im Leben Erkrankungen wie

  • Grauer Star
  • oder Makuladegeneration

begünstigen. All diese Krankheitsbilder machen eine professionelle Behandlung nötig und können im schlimmsten Fall sogar zum Verlust der gewohnten Sehfähigkeit führen.

Sonnenbrillen sollten nicht nur modisch, sondern auch sicher sein. (Quelle: danielsampaioneto (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Glücklicherweise gibt es viele modische Sonnenbrillen, die das Auge effektiv vor den gefährlichen Strahlen schützen. Wichtig beim Kauf ist jedoch nicht nur die Optik allein. Auch sollte die ausgewählte Sonnenbrille im Hinblick auf ihre UV-Filterwirkung bestmöglichen Schutz bieten. Weitere Aspekte, die gute von schlechten Sonnenbrillen unterscheiden, sind

  • die Färbung des Glases
  • dessen Tönungsstufe
  • und ein möglicher Seitenschutz.
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Ist die Wahl gefallen, sollte die gekaufte Brille stets behutsam behandelt werden. Lose in der Handtasche aufbewahrt können sich schnell Kratzer im Glas zeigen, die die Schutzwirkung der Sonnenbrille beeinträchtigen. Besser ist es, ein passendes Brillenetui mitzunehmen, das innen mit einem weichen Stoff ausgekleidet ist.

Kopf und Nacken: Vorsicht Sonnenstich

Ein weiterer Punkt, der Sonnenschutz zu wichtig macht, ist die Gefahr eines Sonnenstichs. Ihm können Frauen und Männer jedoch mit einfachen und sogar modebewussten Maßnahmen leicht entgehen.

Ein Sonnenstich entsteht, wenn starke Sonnenstrahlen ungehindert auf den Kopf oder auch den Nacken einer Person auftreffen. Im Spektrum des Sonnenlichts befinden sich Infrarotstrahlen, die den Kopf erwärmen.

Ist die Strahlung besonders intensiv, reizt diese Überwärmung die Hirnhäute, was verschiedene Symptome auf den Plan treten lässt. Ein Sonnenstich zeigt sich dann wenige Stunden später mit Anzeichen wie

  • Übelkeit
  • Fieber
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • und Nervosität

In besonders heftigen Fällen kann auch das gesamte Gehirn beeinträchtigt werden, was zu erheblichen Veränderungen des Bewusstseins führt. In diesem Fall sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen und sich behandeln lassen.

Breitkrempige Hüte sind die beste Wahl gegen Sonnenstich. (Quelle: sasint (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Soliden Schutz vor einem Sonnenstich bieten entsprechende Kopfbedeckungen. Sie sollten nicht nur die Kopfhaut vor der Strahlung schützen, sondern auch den Nacken, weswegen sich einfache Kappen nicht eignen.

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Besser ist es, zu breitkrempigen Hüten zu greifen, die auch die Nackenregion bedecken und Strahlung entsprechend abhalten. Es gibt tolle Modelle aus Naturmaterialien, die an Pool oder Strand sehr trendbewusst wirken.

Wer keinen Sonnenhut hat, sich jedoch kurzfristig schützen möchte, kann auch ein Kopftuch verwenden, das im Nacken geknotet wird. Frauen mit langem Haar schützen sich zusätzlich, indem sie sich keinen Zopf binden, sondern das Haar offen über den Nacken fallen lassen.

Dass es im Sommer nicht nur zu einem Sonnenstich, sondern auch zu einem Hitzschlag kommen kann, ist ebenfalls interessant. Die Symptome sind recht ähnlich, die Ursachen jedoch unterscheiden sich.

Ein guter Schutz vor Sonnenstrahlen bewahrt nicht vor einem möglichen Hitzschlag, der sich dann ergibt, wenn der Körper über längere Zeit zu großer Hitze ausgesetzt ist. Im Auto sollten die Fenster daher stets geöffnet bleiben und in sehr warmen Gärten lohnt es sich, während der Mittagshitze Pausen in kühlen Innenräumen einzuplanen.