Türkis-Schmuck
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Türkis ist ein Mineral (Kupfer-Aluminium-Phosphat) und weist einen grünblauen Schimmer auf, wie eine Lagune in der Südsee.

Schon vor über 2000 Jahren wurde das Mineral in Persien abgebaut, noch heute finden sich dort wunderschöne Exemplare von Türkisen. Andere bedeutende Lagerstätten gibt es in den USA, Ägypten, China, Australien und Mexiko.

Türkis zählt zu den ältesten Schmucksteinen der Menschheit. In Mitteleuropa war er besonders zu Biedermeierzeit sehr beliebt.

Türkise, die ein sehr kräftiges Himmelblau aufweisen, sind in der Schmuckindustrie am begehrtesten, je heller der Stein ist, desto weniger wert ist er. Im asiatischen Raum bevorzugt man dagegen eher die grünliche Richtung im Türkisfarbenspiel.

Pflege von Türkisschmuck

Damit der Türkis lange haltbar ist, wird er industriell nachbehandelt. Wegen seines Phosphatgehalts reagiert der Stein nämlich empfindlich auf saure oder basische Lösungen wie Schweiß, Parfüm, Reinigungssubstanzen wie Seife oder Kosmetika. Daher sollte man den Türkisschmuck beim Händewaschen oder Putzen ausziehen, da seine Farbe – wenn der Stein regelmäßig mit den oben genannten Verbindungen in Kontakt kommt – seine schöne Farbe verliert und braun-grün wird.

Genauso wenig mag er hohe Temperaturen. Wird er über längere Zeit direktem Sonnenlicht ausgesetzt, verblasst seine Farbe. Deshalb den Schmuck auch nicht beim Sonnenbaden bzw. am Strand anlegen.

Türkise – Toller Stein für Ethnoschmuck

Türkis passt sehr gut zu Silber und Leder und ist ein wichtiges Schmuckelement im Ethnoschmuckbereich, wo er gern auch mal mit vielen Einlagerungen und nur wenig geschliffen verwendet wird, was ihm einen rustikalen Charakter verleiht.

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Gerade für den Sommer ist Türkisschmuck eine tolle Schmuckart, da er auf gebräunter Haut besonders gut aussieht.

Türkisschmuck gehört für den Frühlingstypen zu ersten Schmuckauswahl, da er den zarten, hellen Hautton zum Leuchten bringt.

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