Schmink-, Pflege- und Modetipps für einen heißen Sommer
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Jetzt im Sommer, wenn das Thermometer über 30 Grad steigt, ist es gar nicht so einfach, dauerhaft gut auszusehen und sich in seinem Outfit wohl zu fühlen. Doch mit ein paar Tricks und Schminkregeln kommen wir Frauen auch gut durch die schönste Jahreszeit.

1. Greifen Sie auf eine leichte Make-up-Grundlage zurück

Im Sommer sollte das Make-up eine andere Textur haben als im Winter, statt eines Creme-Make-ups ist ein Fluid vorzuziehen, denn diese leichte Variante lässt uns nicht so schwitzen.  Für die reife Haut empfiehlt sich, im Sommer ein Make-up mit Silikon-Anteil einzusetzen, denn dieses setzt sich nicht in den Gesichtsfältchen ab.

Wer im Gesicht stark schwitzt, kann sich mit leichten Fluids und Cremes ohne Öl schminken. Als Finish gehört ein mattes Puder auf die Haut, damit unschöner Glanz und auslaufende Schminke vermieden werden.

Wer sich mit Selbstbräuner einen Sommerteint verschaffen will, sollte darauf achten, dass vor der Anwendung ein Peeling anstehen sollte, um eine glatte Hautoberfläche zu schaffen. Dadurch entsteht auch ein regelmäßiges Bräunungsbild. Danach nicht gleich Make-up auftragen, sondern erst ein paar Stunden später.

2. Achten Sie auf Lichtschutzfaktor

Wer sich lange draußen aufhält, der sollte eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor kaufen und anwenden. Viele Tagescremes enthalten zwar einen Lichtschutz, doch ob der für einen längeren Aufenthalt in der Sonne ausreicht, bleibt zu bezweifeln.

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Für einen kurzen Spaziergang genügt auch ein herkömmliches Produkt, das einen Lichtschutz enthält. Daher sollten Sie auch regelmäßig nachcremen, wenn Sie lange draußen sind, auch wenn dies bedeutet, dass Sie sich immer wieder schminken müssen nach dem Cremen.

Für das Gesicht empfiehlt es sich, eine andere Sonnencreme zu verwenden als für den Körper, denn eine Gesichtscreme enthält mehr pflegende Substanzen und mehr Feuchtigkeit und sie fettet nicht so stark.

3. Verzichten Sie auf allzu kräftiges Make-up

Auffallender Lidschatten, Lidstrich, stark angemalte Lippen – wer bei hohen Temperaturen zu viel Farbe auflegt, riskiert natürlich deutlich mehr, dass die Farben durch den Schweiß verlaufen. Schminken Sie sich bei 30 Grad und höher lieber dezenter mit weniger Farbe. Das erhöht auch das Wohlgefühl im Gesicht.

4. Vermeiden Sie trockenes und ausgelaugtes Haar

Eine Portion Extra-Pflege im Sommer braucht auch das Haar, vor allem wenn es gefärbt ist. Denn dunkle Farben bleichen in der Sonne aus. Dem entgegenwirken kann man mit Colour Shampoos, die die Haarfarbe wieder etwas auffrischen.

Sonne trocknet nicht nur die Haut, sondern auch das Haar aus, nur spürt man dies nicht so deutlich wie an der Haut. Daher sollten Sie  – falls Sie spüren, dass Ihre Haut trocken ist, auch etwas für Ihr Haar tun und ihm eine feuchtigkeitsspendende Packung gönnen.

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Ist das Haar stumpf und glanzlos, kann man ein wenig Zitronensaft oder Essig mit Wasser vermengen und damit das Haar nach dem Waschen ausspülen. Mit diesen Hausmittelchen kommt der Glanz wieder zurück und das Haar lässt sich leicht auskämmen.

Das Haar „freut“ sich auch, wenn es im Sommer nicht zu heiß gewaschen und gefönt wird. Gerade bei hohe Temperaturen kann man das Haar auch mal an der Luft trocknen lassen.

5. Tragen Sie lockere Kleidung aus Naturfasern

Enge Kleidung, auch wenn sie durch Elasthan-Anteil in der Faser nachgibt, ist bei heißen Temperaturen wirklich unangenehm und fördert das Schwitzen. Tragen Sie lieber Oberteile, Hosen, Röcke und Kleider, die die Figur umspielen und nicht einengen. Hitzefreundliche Fasern sind Viskose, Baumwolle, Leinen und Seide, nicht praktisch sind Kleidungsstücke aus 100 Prozent Polyester.

Brennt die Sonne stark und man ist längere Zeit draußen, sollte man die Haut nicht unnötig der Sonnenstrahlung aussetzen und daher Oberteile mit langen Ärmeln und lange Hosen tragen. Wer dabei auf lässige Schnitte zurückgreift, wird dies auch nicht als störend, sondern als angenehm und kühlend empfinden.

Außerdem absorbieren dunkle Kleidungsstücke stärker als helle Farben die einstrahlende Sonne und heizen den Körper auf. Schwarz ist also eher was für kühle Tage und Weiß das Schwarz für den Sommer.

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6. Luftige Schuhe machen die Hitze erträglicher

Luftige Sandalen oder Zehentrenner machen sich bei Hitze am besten, denn je weniger Leder mit dem Fuß in Berührung kommt, desto weniger Druckstellen und Blasen entstehen.

Bei Hitze schwitzen unsere Füße schneller und quellen auf, da gibt es nichts Schlimmeres, als in geschlossenen Schuhen herumzulaufen und sich die Haut aufzureiben. Ebenfalls nichts für den Sommer (wie für alle Jahreszeiten): Schuhe aus Plastik, denn darin schwitzen die Füße besonders stark.

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