Barock- und Rokoko-Kostüme für Fasching
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Jedes Jahr um diese Zeit stellt sich für Faschingfans die gleiche Frage: Was ziehe ich als Kostüm in der fünften Jahreszeit an?

Natürlich sind die Faschingsklassiker wie Piratenbraut, Cowgirl, Hippie, Clown oder Funkenmariechen immer wieder angesagt, doch Abwechslung macht auch im Fasching Spaß.

Neben den gängigen Kostümen werden historische Faschingskostüme immer beliebter. Und ein sehr schön umsetzbares Outfit ist ein Barock- oder Rokoko-Kostüm.

Was macht ein Rokoko-Kostüm aus?

Die üppigen und dekadenten Kleider des 18. Jahrhunderts bieten mehrere Interpretationsmöglichkeiten: Mal elegant in langer edler Robe, mal sexy und kokett im kurzen Kleidchen, mal komödiantisch auf die Spitze getrieben mit viel Make-up und Stabmaske, der überladene und erotische Stil des Rokoko lässt vieles zu.

Die ausladenden und tief dekolletierten Rokoko- oder Barock-Kleider aus Spitze, Samt oder glänzendem Satin sind am Oberkörper hauteng geschnitten und betonen mit  Überröcken, Verstärkungen oder anderen Elementen deutlich den Hüftbereich. Komplettiert wird der Look mit weißen lockigen Perücken, weißen Strümpfen und passenden Schuhen aus Satin und mit großen Schnallen verziert.

Ein kräftiges Make-up, Spitzenhandschuhe und eine venezianische Stabmaske setzen auf das Outfit noch eins drauf und führen zu einer überspitzten und für den Fasching geeigneten Interpretation.

Noch besser wirkt das Rokoko-Kostüm, wenn man als Paar auftritt und auch der Mann im überladenen Edeloutfit erscheint.

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Wichtig ist ebenfalls, nicht allzu sehr an der Qualität zu sparen, denn ein edles Kostüm verlangt nach recht hochwertigen Materialien. Seide muss es nicht wirklich sein, aber die Verarbeitung sollte schon etwas daher machen.

Da das Kostüm sich aus mehreren Elementen wie Kleid, Perücke, Schuhe, Strümpfe zusammensetzt, ist es mit Sicherheit eines der aufwändigeren und teuren unter den Faschingskostümen.

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