Modische Traumfänger: Träume einfangen und fliegen lassen

0
Traumfänger
Foto: © Anke Sundermeier /Pixabay.com

Die Traumfänger scheinen hierzulande wieder eine Art Neuentdeckung zu feiern.

Denn zwar sind sie uns schon viele Jahre und Jahrzehnte bekannt und dekorieren auch einige Haushalte schon seit Jahren.

Doch erst in der vergangenen Zeit haben sie sich wieder in den Vordergrund gestellt und hängen über Fenstern, an Fensterrahmen, an Zimmerdecken, oder zieren Wände, Balkone und Terrassen oder Verandas.

Traumfänger sind also wieder stark im Kommen und dank ihres schönen Aussehens und auch der kulturellen Hintergründe schmücken sie Räume und Zimmer auf der ganzen Welt.

Woher kommen sie eigentlich?

Indianische Völker sollen es gewesen sein, die die ersten Traumfänger bastelten. Denn sie sollten laut der indianischen Tradition vor bösen Träumen schützen. Das kreisrunde und netzartige Gebilde eines Traumfängers soll den Schlafenden schützen, wenn er von bösen Träumen geplagt wird.

Denn diese verfangen sich im Netz des Traumfängers und fliegen erst bei Sonnenaufgang am Morgen wieder davon. Diese schön anzusehenden Traumfänger aller Art sind weltweit zu sehen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Sie hängen in allen Formen und Varianten an Fenstern, Terrassen, Balkonen und selbst in Gärten an Bäumen und Schuppenwänden. An Türen und auch direkt an der Wand oberhalb vom Bett.

Denn dies soll die wohl beste Position für den Traumfänger sein. Hier ist er dem Schlafenden am nächsten und kann dann schnell die schlechten Träume fangen und halten. Für böse Albträume sei kein Platz mehr, wenn man einen Traumfänger aufhängt, sagt man. Der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen und somit hängen unzählige, dekorative Traumfänger auf der ganzen Welt in unseren Heimen.

Lesen  Die wichtigsten Modetrends für Herbst/Winter 2016/17: Karos, Capes, weite Hosen, Samt und Rüschen

Unter https://minimididesign.com/shop/Kinder-traumf%C3%A4nger findet man eine Vielzahl an ganz unterschiedlichen Designs und Modellen der Traumfänger in allen Größen und Formen.

Schönes Accessoire fürs Zuhause

Traumfänger findet man in ganz vielen und unterschiedlichen Variationen vor. Sie geben jedem Raum und Zuhause einen gewissen, indianischen Touch und einen Hauch von indianischer Kultur.

Als äußerst dekoratives und schönes Schmuckstück, oder eben auch als ein wirksames Mittel, um die bösen Träume fern zu halten. Schöne und außergewöhnliche Traumfänger gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Gestaltungen, Designs und Größen.

Zum selber Basteln in Eigenregie benötigt man nur wenige Utensilien, um einen schönen Traumfänger anfertigen zu können.

Man kann sich auch einfach ein passendes Sortiment kaufen und legt vielleicht gemeinsam mit der Familie los und bastelt gleich mehrere Traumfänger.

Tradition und Kultur

Die Traumfänger indianischer Völker bestanden allesamt im Wesentlichen aus kreisrunden Ringen, die aus Weidenholz oder auch Fischgräten gebogen und verschlossen wurden.

Der Kreis der Traumfänger symbolisiert den Kreislauf des Lebens und soll das Gute darstellen. Die Netzgeflechte des Traumfängers, in denen sich die schlechten Träume verfangen sollen, bestanden damals aus tierischen Darmschnüren oder sogar aus Sehnenfäden. Heute sind es Kunststofffäden.

Im Spinnennetz sind die schlechten Träume gefangen und wenn die ersten Sonnenstrahlen auf das Konstrukt des Netzes scheinen, sollen sie wieder davonfliegen.

Lesen  Bademode-Trends 2014

Mit Perlen und Federn verziert bekam der Traumfänger seine wunderschöne Optik und auch andere Naturprodukte wurden zusätzlich an die Kreisformationen des Traumfängers angebracht. Auch ihnen wurde eine besondere Bedeutung bescheinigt.

Denn wenn sich doch einmal ein guter Geist und Traum im Netz verfangen sollte, so könnte er ganz einfach an den Perlen oder den Federn sanft und unbemerkt wieder zurück zum Schlafenden gleiten.

Eine schöne Vorstellung, nach der indianische Völker heute noch festhalten und ihre Traumfänger exakt nach diesen Vorgaben basteln.