Trenchcoat

Unter einem Trenchcoat ist ein mittel- bis sehr langer Mantel aus Popeline oder Gabardine, der doppelreihig geknöpft und in der Taille mit einem Gürtel zusammengebunden wird, zu verstehen.

Wie sein Name „Trenchcoat“ (engl. „Schützengraben-Mantel“) schon sagt, war er als Mantel für die britische Armee Ende des 19. Jahrhunderts gedacht.

Thomas Burberry erfand um 1870 den Stoff Gabardine, aus dem auch die ersten Trenchcoats genäht wurden.

Doch aus dem sportlichen Mantel wurde weit mehr als nur ein Militärkleidungsstück während des 1. Weltkrieges. So richtig bekannt gemacht haben ihn Filmstars der 1950er-Jahre wie Humphrey Bogart, Audrey Hepburn oder Peter Falk.

Der Trenchcoat gehört zu den unvergänglichen Modeklassikern und ist regelmäßig in verschiedenen Abwandlungen und Neuinterpretationen auf Modeschauen zu sehen. Mal variiert er in der Länge, mal in der Schnittführung ( mal lässig geschnitten, mal deutlich auf Figur), mal in der Materialverwendung.

Denn er sieht nicht nur gut in den sportlichen und strapazierfähigen Tuchen Popeline und Gabardine aus, sondern auch edel in Wildseide und anderen glänzenden Materialien, in Wollstoffen sowie in verschiedenen Mustern, ob weiblich mit Blumen bedruckt, mit Karomuster, mit Leoprint usw.

Wer auf Trenchcoats steht, kann sie in verschiedenen Looks stylen: Sportlich mit Jeans und flachen Schuhen, feminin mit einem schmalen Etuikleid darunter und hochhackigen Schuhen, der Mantel lässt einen immer jung und modisch aussehen.