Daunenjacken: Vorzüge und Nachteile der beliebten Outdoor-Jacken
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Die Winterzeit steht vor der Tür und mit ihr warme Winterjacken und -mäntel als Begleiter im Freien. Viele Outdoor-Fans schwören in der kalten Jahreszeit auf leichte Daunenjacken, die sie in der Bewegungsfreiheit nicht einengen, nicht schwer auf den Schultern lasten und trotzdem über eine hohe Wärmekapazität verfügen.

Außerdem lässt sich eine solche Jacke unkompliziert in einer Tasche verstauen. Wer sie danach wieder tragen will, braucht keine Bedenken zu haben, dass die Jacke stark verknittert ist. Die Füllung verhindert dies.

Daunenjacken sind ideale Begleiter für

  • Outdooraktivitäten wie Wandern oder Skifahren
  • Reisen und Sight-Seeing-Touren
  • Shopping in der Stadt
  • und alle anderen Aktivitäten, die eine leichte, stark wärmende Jacke erfordern.

Qualitätskriterien von Daunenjacken

Das entscheidende Kriterium, was Daunenjacken zu Daunenjacken macht, sind die Gänse- oder Entenfedern sowie Daunen, die als Füllmaterial verwendet werden. Bei Daunenfüllungen werden häufig die Begriffe „Fillpower“ oder auch „Bauschkraft“ verwendet, mit denen die Ausdehnung der Daunen angegeben wird.

In einem Test werden dabei 30 g Daunen in einem Zylinder einen Tag lang mit einem vorher festgelegten Gewicht zusammen gedrückt. Entfernt man das Gewicht, dehnen sich die Daunen wieder aus. Um die Bauschkraft zu ermitteln, misst man das Volumen, auf das sich die Daunen nach der Kompression wieder ausgedehnt haben. Ein guter Wert ist beispielsweise 550 Kubik-Inches (1 Kubik-Inch sind 15,62 Kubikzentimeter), ein Top-Wert 800 Kubik-Inches.

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Diese Werte werden allerdings ganz selten in den Online-Shops angegeben.

Ein weiteres Qualitätskriterium ist das Mengenverhältnis von Federn zu Daunen in der Jacke. Ein gutes Verhältnis sind 80 Prozent Daunen und 20 Prozent Federn, besser wäre noch 90 Prozent Daunen, 10 Prozent Federn oder sogar 95 Prozent Daunen zu 5 Prozent Federn. Je höher der Daunenanteil, desto teurer ist die Daunenjacke. Ein hundertprozentiger Daunenanteil gibt es nicht, weil diese zarten Federn sich nicht richtig entfalten.

Eine Daune ist eine Unterfeder mit kurzem Federkiel und sehr langen und weichen Federästen. Sie ist deutlich weicher und zärter als eine normale Feder.

Vorzüge und Nachteile von Daunenjacken

Die Vorteile der Daunenjacken überwiegen:

  • Das Verhältnis Wärme: Gewicht ist meistens optimal. Schon ca. 100 Gramm Daunen erzielen sehr gute Wärmewerte.
  • Die Jacken sind sehr angenehm zu tragen, sie fühlen sich butterweich und zart an.
  • Die Jacken lassen sich recht klein zusammenpressen, womit sie ein perfekter Begleiter für anstrengende Outdoor-Aktivitäten sind.

Doch es gibt auch Nachteile:

  • Wird die Daunenjacke nass, fangen die Daunen und Federn an zu klumpen und wärmen nicht mehr gut.
  • Um die Qualität der Jacke zu erhalten, sollte sie mit einem speziellen Waschmittel gewaschen werden. Im Wäschetrockner verwenden Sie am besten Tennisbälle beim Trockenvorgang mit, dann klumpen die Daunen nicht. Viele Daunenjacken lassen sich mittlerweile einfacher pflegen, bei 30 °C Schongang in der Waschmaschine und im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur (1 Punkt). Achten Sie auf alle Fälle auf das Pflegeetikett in der Jacke und dessen Hinweise.
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Soll die Jacke Sie optimal gegen Wind und Kälte schützen, dann achten Sie beim Kauf auch darauf, dass die Jacke mit einem Reißverschluss und zusätzlich mit einer verdeckten Knopfleiste geschlossen werden kann. Diese doppelte Verschlussmöglichkeit verhindert besonders das Eindringen von Kälte.

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