Modetrends Herbst-Winter


Das schlechte Sommerwetter verleitet schon zu Gedanken an die kommende Herbst- und Wintermode, auch wenn es bis dahin noch ein paar Monate Zeit ist.

Dennoch wird es nicht mehr lange dauern, bis die erste Herbstmode in den Modegeschäften und in den Online-Shops erhältlich ist. Was wird angesagt sein? Wie ich in großen Modemagazinen gelesen habe, wird die Mode für Herbst und Winter groß, verspielt und auffallend.

Mit „groß“ sind überlange Ärmel an Pullis, Jacken und Mäntel sowie weit geschnittene Mäntel und lange, fast bis zum Boden reichende Capes gemeint. Auffallend und verspielt zeigen sich üppige Blumenprints, Glitzereffekte und Rüschenverzierungen.

Doch nun zu den wichtigsten Trends für die anstehende Modesaison.

Trend Nr. 1: Streetwear

Auf den Laufstegen für die Herbst-Winter-Mode 2016/17 wurden gemütliche Baggy-Pants, Streifen, Hoodies und Jogginghosen präsentiert. Dieser Trend mag nicht jeder Frau gefallen, aber wer es lässig und bequem liebt, kann seine Sportsachen nun auch außerhalb sportlicher Aktivitäten anziehen.

Trend Nr. 2: Überlange Ärmel

Irgendwie gibt es sie schon längere Zeit, Ärmel an Pullis und Jacken, die weit bis über die Fingerspitzen reichen. Ich stehe da nicht wirklich drauf, auch wenn solche Ärmel gerade bei Jacken und Mänteln als Handschuhersatz dienen können. Bei Pullis hat man sie schnell im Essen hängen. Aber jedenfalls werden wir sie im nächsten Herbst und Winter noch öfter in der Konfektionsmode entdecken.

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Trend Nr. 3: Karomuster

Immer wieder ein beliebtes und attraktives Muster für die kalte Jahreszeit, ob kunterbunt neu interpretiert oder als Klassiker in Form von Glencheck oder Schottenkaro. So wie ich gesehen habe, kommen Karos auf Mäntel, Hosen, Röcken und Kleidern dieses Mal so abwechslungsreich wie schon lange nicht mehr.

Trend Nr. 4:  Lange Capes

Dramatische Capes, mal in plüschigem Samt oder in sportlichem Karo sind eine auffallende Alternative zum weiten Wintermantel. In diesem Jahr trägt man sie vor allem extrem lang geschnitten.

Trend Nr. 5: Lurex und glänzende Stoffe

Glitzernde Pullis und glänzende Textilien bringen das Disco-Feeling der 1970er-Jahre zurück. Wenn es nicht allzu übertrieben funkelt und blinkt, gefällt mir dieser Trend, denn er bringt etwas Leben in die meist tristen Wintertage. Bin mal gespannt, wie dieser Modetrend in der Konfektionsmode umgesetzt wird.

Trend Nr. 6: Samt

Viele lieben diesen Stoff mit eingearbeiteter Floroberfläche, sicherlich wird er aber von ebenso vielen Menschen gehasst. Wahrscheinlich auch, weil Samt an Plüschsessel oder Übergardinen erinnert, die oft mit diesem Textil bezogen bzw. daraus angefertigt wurden.

Dennoch kann ein edler bedruckter Samt kombiniert zu Jeans oder Lederhosen sehr luxuriös und modisch aussehen.

Trend Nr. 7: Rüschen

Dieser Trend bringt Romantik und Weiblichkeit in die Herbst- und Wintermode. Besonders an Oberteilen wie Blusen und Pullis werden wir verspielte Rüschen vorfinden, aber auch an Kleidern und Hosen.

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Trend Nr. 8: Blumenprints

Der zweite Romantiktrend kommt mit bunten Blumenmustern, die entweder als All-over-Print oder als einzelne Verzierung auf schwarzem Untergrund auf Pullis, Blusen, Kleider, Röcken und Mäntel sprießen.

Trend Nr. 9: Kuschelstrick

Dicke Pullis und Strickjacken aus flauschigen Garnen wie beispielsweise Bouclégarn werden uns im Winter wärmen. Auch darauf freue ich mich, denn Strick – ob voluminös oder leicht – gehört für mich zur Wintermode wie Kälte und Schnee.

Trend Nr. 10: Weite Hosen

Schmale Hosen adé, denn im kommenden Winter werden weite Hosenschnitte unsere Beine umspielen. Marlenehosen, weite 7/8-Culottes und fließende Hosen im Palazzostil machen den lange angesagten schmalen Hosenschnitten starke Konkurrenz.

Farbtrends für Herbst/Winter 2016/17:

Was Farben angeht, sind zarte pudrige Töne wie Rosa in verschiedenen Nuancen und kräftige Beerentöne angesagt, die mit dunkleren Farben wie Grau, Tannengrün, Weinrot oder Schwarz kombiniert werden.

Alles in allem wieder eine große Auswahl an unterschiedlichen Stilen, Farben und Schnitten, sodass jede Frau etwas für ihren Geschmack und ihre Figur finden wird. Alle Trends mitmachen kann man sowieso nicht.