Hydrafacial – der neue Beauty Trend

In den USA und besonders in Hollywood schwören so manche Stars auf das Hydrafacial. Nun ist dieser Trend auch in Deutschland angekommen.

Diese Schönheitsbehandlung soll die Gesichtshaut porentief reinigen und somit einen Super-Glow erzeugen. Alles, was man über den neuen Beauty-Trend Hydrafacial wissen sollte, verrät dieser Ratgeber.

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Was ist das Hydrafacial?

Das ist eine Gesichtsbehandlung, bei der die Haut mit einer Art “Gesichtsstaubsauger” in mehreren Schritten bis in die Poren gereinigt wird. Durch diese Behandlung werden alle Hautzellen, die bereits abgestorben sind, abgetragen. Das Endergebnis ist eine reine und strahlende Haut.

Woher kommt eigentlich dieser Trend?

Das Hydrafacial kommt aus Los Angeles und gilt dort seit dem Jahr 1997 als Anti-Aging-Revolution. Seit 2017 wird dieses Hydrafacial in Frankfurt, und im gesamten deutschen Raum angeboten.  Berühmte Stars wie George Clooney und Beyoncé gelten als absolute Fans und schwören auf die Behandlung.

Wer ist geeignet für das Hydrafacial?

Im Grunde genommen eignet sich jeder Hauttyp für die Behandlung. Da das Hydrafacial jugendliche Strahlkraft und Elastizität der Haut bewirken soll, kommt es überwiegend bei Menschen mit reiferer und gestresster Haut zum Einsatz.

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Aber auch für Menschen mit Hyperpigmentierung, Hautrötungen und Akne soll sich die Behandlung hervorragend eignen. Experten raten allerdings Menschen ab dem 60. Lebensjahr von der Behandlung ab. Da die Haut ab einem bestimmten Alter dünner und sensibler wird, könnte sie nach der Behandlung fleckig werden.

Wie funktioniert diese Behandlung?

Als allererstes muss das Gesicht abgeschminkt und mit einer milden Reinigungsmilch gesäubert werden. Mit einer speziellen Honiglösung wird anschließend das Gesicht desinfiziert. Danach erst folgt die Hydrafacial Behandlung in folgenden Schritten:

Schritt eins: Die Hautabtragung

Damit die gesunde Haut überhaupt zum Vorschein kommen kann, werden mithilfe des Hydrafacial-Geräts alle abgestorbenen Hautzellen entfernt.

Zweiter Schritt: Das Säurepeeling

Ein sanftes Fruchtsäure-Peeling wird nun aufgetragen, damit die Ablagerungen in den Poren aufweichen können.

Dritter Schritt: Die Tiefenreinigung

Jetzt kommt endlich der Mini-Staubsauger zum Einsatz: Gelöste Talgablagerungen und Unreinheiten werden durch ein Vakuum aus den Poren herausgesogen.

Vierter Schritt: Der Feuchtigkeits-Booster

Ein aus Hyaluron, Antioxidantien und verschiedenen Vitaminen bestehendes Serum wird mithilfe eines speziellen Aufsatzes in die Haut eingebracht. Diese Mixtur soll für ausreichend Feuchtigkeit während der Behandlung sorgen. Zum Schluss trägt man eine Maske auf und lässt sie etwa zehn Minuten einwirken. Zusätzlich wird mit Rotlicht das Gesicht bestrahlt.

Wie oft sollte die Behandlung wiederholt werden?

Nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, sollte man den Rest des Tages auf Make-up verzichten. Auf den drei darauffolgenden Tagen sollte die Sauna und die Sonne gemieden werden. Um dauerhaft ein besseres Hautbild erzielen zu können, empfiehlt es sich, die Behandlung alle vier bis fünf Wochen durchzuführen.

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Was kostet eine Hydrafacial Sitzung?

Die durchschnittlichen Kosten für eine einstündige Behandlung bewegen sich zwischen 150 und 250 Euro.

Gibt es auch günstigere Alternativen?

Wenn jemandem die Behandlung zu teuer ist, kann man eine Miniversion des Hydrafacial-Geräts kostengünstig im Internet erwerben.

Wer lieber auf natürliche Mittel zurückgreifen will, kann dafür auch einfache Hausmittel anwenden. Diese versprechen ebenso, die Haut strahlen zu lassen und Poren zu minimieren. Sogar ganz ohne Sauger und Serum.

Folgende Haushaltsmittel helfen dabei:

  • Zitronensaft
  • Apfelessig
  • Backpulver
  • Haferflocken
  • Bleicherde

Oben genannte Mittel können einzeln oder gemischt und mit Wasser verrührt als natürliche Alternative auf das Gesicht aufgetragen werden. Um ein langfristiges Ergebnis zu erzielen, sollte man auch diese Prozedur regelmäßig wiederholen.

(Bildquelle Artikelanfang: © Gromovataya /Pixabay.com)

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