Die optimale Pflege für langes Haar

Viele Frauen träumen von langen, gepflegt aussehenden Haaren: einer wallenden Lockenmähne, Beach Waves oder einem glänzenden Sleek Look.

Doch schönes langes Haar benötigt neben regelmäßigen Friseurbesuchen eine entsprechende Pflege, damit es nicht dünn und spröde, sondern gesund und voll aussieht.


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Mit sanfter Haarwäsche, dem sparsamen Einsatz von Pflegeprodukten, einer hochwertigen Bürste und dem passenden Kamm kann nicht viel falsch gemacht werden.

Die richtigen Kämme und Bürsten für lange Haare

Das Angebot von Bürsten und Kämmen ist fast unüberschaubar, doch welche sind für lange Haare besonders gut geeignet?

Bürste und Kämme sollten auf jeden Fall nicht kratzen, testen Sie dies auf Ihrem Handrücken. Wenn dort die Bürste bzw. der Kamm kratzt, dann erst recht auf der empfindlichen Kopfhaut. Außerdem rauen scharfkantige Borsten und Zinken die Schuppenschicht des Haares auf und verletzen die Haarstruktur.

Der optimale Kamm hat abgerundete Zinken, die möglichst weit auseinander stehen. Zu eng beieinanderstehende Zinken bleiben im Haar hängen.

Bei der Bürste sollten die Borsten weich und abgerundet sein oder runde Noppen besitzen. Für kräftiges dickes Haar sind weiter auseinanderstehende Borsten oder breite Bürsten wie die Paddlebrush ideal. Durch ihre große Bürstenfläche erhalten längere kräftige Haare mehr Volumen, wenn die Haare vom Ansatz über die Bürste gezogen werden.

Für feines, dünnes Haar sind dichtstehende Borsten optimal.

Tipp: Da Bürsten und Kämme ständig im Einsatz sind, sollten sie regelmäßig gereinigt und vor Keimen befreit werden, am besten mit Shampoo.

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Langes Haar: Die richtige Haarwäsche

Es reicht vollkommen aus, langes Haar zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen. Bei häufigerem Waschen können Haare und die Kopfhaut spröde und trocken werden.

Fettiges Haar kann auch alle zwei Tage gewaschen werden, am besten mit einem milden Shampoo.

Vor der Haarwäsche sollte das Haar ausgiebig ausgebürstet werden, um es von Stylingprodukten wie Spray, Festiger oder Haargel zu befreien. Und das Auskämmen nach der Haarwäsche wird durch das Bürsten davor erleichtert.

Das Shampoo sollte auf das Haar abgestimmt sein: Es gibt Spezialprodukte für fettiges, feines, trockenes, gefärbtes oder schuppiges Haar.

Die Haare mit einer walnussgroßen Menge Shampoo sanft einschäumen, die Spitzen aussparen, weil sie während des Waschens mit ausreichend Shampoo versorgt werden. Mit lauwarmem Wasser gut ausspülen, damit keine Pflegerückstände im Haar verbleiben. Diese können es beschweren und fettig erscheinen lassen.

Nach der Haarwäsche sollte das Haar sehr vorsichtig getrocknet werden, am besten trockentupfen, denn im nassen Zustand kann die aufgequollene Schuppenschicht sehr leicht beschädigt werden.

Die Haare lassen sich am besten mit einem warmen Handtuch sanft ausdrücken. Heftiges Rubbeln in alle Richtungen sollten Sie vermeiden. Damit die Haare sich leichter auskämmen lassen, sollten Sie nach dem Shampoonieren eine Spülung auftragen.

Lange Haare richtig föhnen

Vor dem Föhnen die Haare vorsichtig durchkämmen, dabei an den Haarspitzen beginnen und sich von unten nach oben durcharbeiten. Grobes Ziehen kann die Haare überdehnen und reißen lassen. Für das Auskämmen eignet sich ein großzackiger Kamm.

Zu heiße Föhnluft trocknet die Haare aus, sodass es langen Haaren (und nicht nur denen) guttut, wenn sie eine gewisse Zeit vortrocknen. Dadurch verringert sich die Föhndauer.

Beim Föhnen die Haare mit nur mäßig warmer Föhnluft vom Ansatz in Richtung der Haarspitzen trocknen, der Föhn sollte mindestens 15 cm Abstand zu den Haaren haben.

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Tipp: Schaumfestiger schützt das Haar vor Austrocknung und zu hoher Wärme beim Föhnen.

Die richtige Extra-Pflege für langes Haar

Da häufig verwendete Pflege- und Stylingprodukte sich im Haar ablagern und es matt und stumpf aussehen lassen, brauchen Haare regelmäßig Extra-Pflege.

Haarpeeling beispielsweise entfernt solche Rückstände und sollte ein- bis zweimal im Monat angewendet werden, aber auch nicht öfter. Nach dem Peeling sollten Sie Ihren Haaren eine Kur gönnen, denn nun kann es wieder besser pflegende Substanzen aufnehmen.

Haarkuren bzw. Haarmasken gibt es einmal zum Ausspülen als auch als Leave-ins, d. h. sie werden nicht ausgespült und bleiben bis zur nächsten Haarwäsche im Haar. Manche Haarkuren pflegen auch die Kopfhaut mit.

Eine solche Kur sollte wie das Peeling ein- bis zweimal im Monat aufgetragen werden, bei coloriertem Haar sind zwei bis drei Kuren im Monat Pflicht. Die Wirkstoffe der Haarkur umhüllen das Haar, verhindern eine statische Aufladung und spenden wichtige Feuchtigkeit für das Haarinnere.

Auch bei extremen Temperaturen benötigen lange Haare besondere Pflege. Im Sommer laugen starke Sonneneinstrahlung, Meer- und Chlorwasser die Haare aus, machen es stumpf und spröde.

Salzwasser sollte gut aus den Haaren gespült werden, vor Sonne schützen Hüte und das Aufhalten im Schatten. Das Haar sollte auch nicht in der Sonne getrocknet werden. Für die optimale Haarpflege im Sommer sollten Sie feuchtigkeitsspendende Shampoos, Spülungen und Sprays verwenden. Es gibt auch spezielle After Sun Hair Masks, die nach einem langen Tag in der Sonne das Haar besonders gut pflegen.

Minustemperaturen im Winter, Wind, Kopfbedeckung und trockene Heizungsluft in den Räumen machen den Haaren genauso zu schaffen wie Hitze und intensive Sonneneinstrahlung im Sommer. Daher sollten Sie Ihrem Haar in dieser Zeit ebenfalls eine pflegende Haarkur spendieren.

(Foto Artikelanfang: © annafill28 /Pixabay.com)

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