Die besten Pflegetipps für schöne Beine im Sommer
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Im Winter werden unsere Beine gut versteckt, in langen Hosen und Strumpfhosen. Doch in der warmen Jahreszeit zeigen wir gerne Haut, auch an den Beinen.

Damit sie im sommerlichen Outfit gepflegt aussehen, sollten wir unseren Beinen einiges an Aufmerksamkeit schenken, denn die Zeit hinterlässt sichtbare Spuren an ihnen.

Beine rasieren und peelen

Haarige Beine, darauf stehen die wenigsten und sehr weiblich sieht es auch nicht aus. Eine Nassrasur mit Rasierschaum und ein anschließendes Peeling macht die Haut wieder ganz glatt und zart.

Damit sie durch die Rasur nicht unnötig gereizt wird, sollten Sie davor ein Pflegegel auf die Haut auftragen und etwas einwirken lassen. Beruhigend sind Gele mit beispielsweise Aloe Vera oder Panthenol als Inhaltsstoffe.

Das Peeling befreit die Haut von abgestorbenen Hautschuppen und beugt eingewachsenen Haaren vor. Ich selbst verwende gerne ein Peeling mit Meersalz und Ölen.

Ganz wichtig: Schließen Sie die Rasur und das Peeling mit einem ausgiebigen Eincremen der Beine ab, denn das Peeling kann die Haut auslaugen

Noch ein guter Tipp für eine natürliche Peeling-Alternative: Wer keine Peeling-Creme zur Hand hat, aber vielleicht eine frische Ananas, kann die raue Ananasschale statt eines Peeling-Produktes verwenden. Einfach mit der Schale nicht allzu fest über die Haut reiben und dann die Beine abduschen.

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Als chemiefreies Peeling eignet sich auch Heilerde, die es in der Apotheke wie in Drogerieläden zu kaufen gibt. Einfach eine Tasse Heilerde mit Wasser vermischen, dass ein nicht ganz flüssiger Schlamm entsteht. Diesen auf die Beine auftragen und leicht einmassieren, danach etwas antrocknen lassen. Die Heilerde-Packung lässt sich leicht in der Dusche abspülen.

Schlanke Beine durch Bräunungscreme

Ich bin zwar kein großer Fan von Bräunungscreme, aber nach dem Winter sind die Beine recht blass und ins Sonnenstudio mag ich nicht gehen. Außerdem wirken die Beine leicht gebräunt schlanker und straffer.

Es gibt im Kosmetikbereich zahlreiche Bräunungsprodukte, ob nun Selbstbräunungsgel, nach und nach bräunende Bodylotion oder auch Selbstbräuner zum Sprühen. Da ich beim Verwenden von Bräunungscremes schon häufig unschöne braune Streifen an den Beinen hatte (kam wohl vom unregelmäßigen Auftragen), habe ich dieses Jahr einen Selbstbräuner zum Sprühen verwendet und war damit ganz zufrieden. Das Spray ließ sich gleichmäßiger auf die Haut aufbringen als eine Creme oder Lotion.

Am besten finden Sie selbst heraus, womit Sie besser klarkommen, ob mit Bräunungscreme oder -spray. Was ich mich am Spray dann doch störte, war, dass die Bräune nicht lange anhielt, sodass ich nun wieder auf Bräunungscreme umgestiegen bin.

Vor der Anwendung des Sprays oder einer Bräunungscreme sollte immer ein Peeling durchgeführt werden.

Die Sprays und Bräunungslotions gibt es oft in verschiedenen Tönungen, angepasst an die unterschiedlichen Hauttypen. Wer eine helle Haut hat, sollte daher nur Produkte für helle bis mittlere Hauttypen kaufen, um nicht nachher unnatürlich dunkelbraune Beine im Vergleich zum Gesichtsteint zu haben.

Wer seine Besenreiser oder starke Pigmentflecken an den Beinen abdecken will, kann diese mit Camouflage-Make-up „verstecken“.

Beinmassage für ein festes Bindegewebe

OK, Cellulitis wird nie komplett verschwinden, auch wenn die Beautyindustrie immer wieder neue vielversprechende Produkte auf den Markt bringt. Wer darunter leidet, kann die unschönen Dellen mit entsprechender Lebensweise  –  und dazu gehören ausgiebiges Beintraining, hautstraffende Bürstenmassagen und gesunde Ernährung – etwas reduzieren, doch vollständig weg gehen sie nicht.

Eine morgendliche Bürstenmassage unter der Dusche kann schon eine spürbare Besserung bewirken. Dabei sollten Sie mit der Massage fern vom Herzen am rechten Bein beginnen und die Bürste in sanft kreisenden Bewegungen über die Haut gleiten lassen. Das gleiche führen Sie nochmals mit dem linken Bein durch.

Wenn Sie danach noch eine straffende Creme auftragen, können Sie – wenn Ihre Cellulitis nicht stark ausgeprägt ist, ein Zurückgehen der Hautdellen feststellen. Bei starken Hautdellen ist dieser Effekt nicht so spürbar, dennoch tut eine Bürstenmassage den Beinen immer gut, ob mit oder ohne Cellulitis.

Nur wenn Sie unter Besenreisern leiden, sollten Sie mit allzu starken Beinmassagen vorsichtig sein.

Leichte Beine durch kühlende Gels

Bei großer Hitze fühlen sich die Beine sehr häufig schwer an, weil sie leicht angeschwollen sind. Das ist ein Zeichen für schwache Venen, die das Blut nicht mehr optimal nach oben zum Herzen befördern können.  Dadurch kommt es zu Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen.

Gegen diese Wassereinlagerungen helfen am besten viel Bewegung, Übungen, mit denen die Venen trainiert werden können und kühlende Gels sowie Sprays.  Nach deren Anwendung ziehen sich die Gefäße in den Beinen wieder zusammen und das Schweregefühl verschwindet.

Verursacht wird der kühlende, zusammenziehende Effekt durch Latschenkiefer, Menthol, Zitrus- und Rosmarinöl. Ich mag von diesen Produkten am liebsten den Klassiker von Allgäuer Latschenkiefer. Aber auch andere Marken beleben die Beine genauso gut. Ebenfalls wohltuend für die Beine sind kühlende Fußbäder, kalte Beinduschen und anschließendes Hochlegen der Beine.

Um den Wassereinlagerungen in den Beinen vorzubeugen, sollten wir bei hohen Temperaturen die Salzmenge bei der Essenszubereitung senken und ausgiebig trinken – ungefähr zwei Liter am Tag.

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