Umweltbewusst waschen mit nachhaltigem Waschmittel

Der Duft von frisch gewaschener Wäsche gehört zu den angenehmsten Gerüchen, die Menschen kennen und schätzen. Waschmittel sind in ihrer Qualität sehr unterschiedlich, sowohl was den Reinigungseffekt angeht als auch bezüglich des Geruchs.

Manche Düfte sind extrem künstlich, andere übertrieben süß, und häufig ist das Produkt biologisch nur schwer oder unvollständig abbaubar. Gefragt sind nachhaltige Alternativen, die gut waschen, angenehm duften und außerdem ökologisch akzeptabel sind.

Die Problematik von Weichspülern

Frische Wäsche, die nach nichts riecht, wird kaum als angenehm erlebt. Es gehört zum Wohlfühlen unbedingt dazu, ein intensives Frischeerlebnis zu haben.

Um dieses herzustellen, greifen viele Kunden zu Waschmitteln, die ein besonders intensives Dufterlebnis versprechen.

Auch Waschmittel stehen sehr hoch im Kurs, nicht zuletzt, weil sie vermeintlich gleichermaßen für die Kombination aus weichem Tragerlebnis und sommerlichem Frischeduft stehen.

In ökologischer Hinsicht zählen vor allem Weichspüler zu den sehr problematischen Waschmitteln, die nach wie vor häufig eingesetzt werden. Umweltschützer sind der Ansicht, dass das Bedürfnis nach einem duftigen und weichen Effekt nicht die erheblichen Nachteile relativiert, die damit einhergehen. Zeitgemäße Wäschepflege basiert in der heutigen Zeit auf Nachhaltigkeit, nicht auf umweltbelastendem Waschen.

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Die Bedeutung von Nachhaltigkeit

Ein nachhaltiges Waschmittel erfüllt im Idealfall mehrere Faktoren, die sowohl dem Verbraucher als auch der Umwelt zugutekommen.

Verzicht auf Mikroplastik

Die meisten herkömmlichen Waschmittel enthalten Mikroplastik, das über die Klärsysteme in den regionalen Gewässern landet. Mikroplastik ist nicht abbaubar und leider auch nicht kennzeichnungspflichtig. Entsprechend wichtig ist es, auf Produkte zu achten, die explizite Angaben zum Verzicht auf Mikroplastik machen.

Faire Produktionsbedingungen

Nachhaltigkeit geht in den meisten Fällen Hand in Hand mit entsprechenden ethischen Werten. Ein fairer Umgang mit allen am Herstellungsprozess beteiligten Menschen ist hierbei wesentlich.

Minimalistische Verpackung

Je weniger Verpackungsmüll beim Gebrauch eines Waschmittels insgesamt anfällt, desto besser für die Umwelt. Nachhaltige Produkte kommen mit der geringstmöglichen Menge an recycelbarer Umverpackung aus.

Keine künstlichen Duftstoffe

Es ist nicht erforderlich, ein Waschmittel mit künstlichen und vor allem chemischen Substanzen anzureichern, nur damit es gut riecht. Natürliche Parfümöle sind nachhaltig und riechen besser.

Verbraucher, die Wert legen auf eine umweltbewusste Wäschepflege, sollten generell genau auf die Zusammensetzung ihres Produktes achten. Kennzeichnungspflichtige Angaben befinden sich auf der Verpackung. Ein Beispiel für ein nachhaltiges Waschmittel, das unterschiedliche natürliche Düfte enthält, ist scentme.de.

Fehlerhaftes Waschen vermeiden

Das Waschmittel ist nur so gut, wie ein sinnvoll ausgewählter Waschgang. Es ergibt wenig Sinn, ein hochwertiges und ökologisches Produkt zu erwerben, wenn das damit verbundene Waschen dies wieder zunichtemacht.

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Folgende Aspekte sind hilfreich für nachhaltiges Waschen:

  • Waschmaschine nach Möglichkeit mit hoher Effizienzklasse wählen
  • Maschine voll beladen
  • Temperatur möglichst niedrig einstellen
  • Verzicht auf das Vorwäsche-Programm
  • Schleuderzahl (Umdrehungen) verringern
  • Wäsche an der Luft trocknen

Drei ergänzende Tipps

Abschließend helfen die nachfolgenden Anregungen dabei, die Pflege der Wäsche bestmöglich zu gestalten.

Viele Menschen nutzen ein separates Waschmittel für schwarze Kleidungsstücke. Das ist nicht erforderlich, weil es keine nachweisbare Verbesserung für den längeren Erhalt eines kräftigen schwarzen Farbtons bringt.

Antibakterielle Waschmittel sind unnötig. Sie führen nicht zu einem hygienischeren Wäscheergebnis, enthalten meist aggressive Inhaltsstoffe und bieten keinen nennenswerten Nutzen.

Spezialwaschmittel sind praktisch nie erforderlich. Lediglich Kleidung, die aus Seide oder aus Wolle besteht, benötigt ein eigenes Waschmittel.

Wolle kann verfilzen, die Fasern von Seide werden durch reguläre Produkte angegriffen.

Fazit

Nachhaltigkeit bei der Kleiderpflege beginnt bereits mit der Wahl eines geeigneten Waschmittels. Der Verzicht auf künstliche Duftstoffe, vor allem in Kombination mit umweltschädlichen Weichspülern, gehört wesentlich dazu. Produkte, die ohne Mikroplastik auskommen und die Wäsche schonend pflegen, belasten Umwelt und Mensch nur wenig.

(Bildquelle Artikelanfang: © stevepb/Pixabay.com)

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