Taschenklassiker
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Ein großer Taschenklassiker unter den Damentaschen ist die sogenannte Kelly-Bag, die allerdings nicht immer so hieß.

In den 1930er-Jahren wurde diese kleine trapezförmige Handtasche mit zwei Trageriemen von dem französischen Luxuslabel Hermès angefertigt und hatte einen weniger einprägsamen Namen. Als „Petit Sac Haut à Courroies“ (kleines Pendant zu den größeren Reisetaschen von Hermès ) wurde sie ins Sortiment aufgenommen und verkauft.

Grace Kelly wurde Namensgeberin der Kelly Bag

Erst über 20 Jahre später – 1956 – kam sie zu ihrem Namen Kelly Bag, als die schwangere Grace Kelly, damals schon Fürstin von Monaco, eine solche Tasche bei ihrem USA-Besuch trug.

Die Kelly Bag  wird heute in vielen Varianten hergestellt. Die klassische Form hat einen rechteckigen Boden und eine trapezförmige Form, die nach oben hin schmäler wird. Die Seitenwände der Tasche falten sich nach innen, sodass die Tasche nach oben hin flach zusammenläuft. Auf der Unterfläche der Kelly Bag sind vier Metallfüßchen befestigt, außerdem gehört zur Tasche ein kleines Vorhängeschloss mit einem Schlüssel.

Der noble Taschenklassiker wird in fünf verschiedenen Größen hergestellt, oft kommen exotische Leder wie Krokodil-, Alligator-, Büffel-, Eidechsen- und Straußenleder zum Einsatz.

Je nach Größe variiert auch der Preis der schlichten Tasche, die für Normalverdienende unerschwinglich bleibt. Zwischen 4.500 bis sogar 80.000 Euro kann eine Sonderanfertigung einer Kelly Bag kosten.

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Günstige Taschen im Kelly-Bag-Look online erhältlich

Wem diese zeitlose und elegante Taschenform zusagt, der findet auch bei anderen Taschenmarken Kelly-Bag-ähnliche Taschen, die lange nicht so teuer sind wie das kostbare Original. Es gibt Taschen im Kelly-Bag-Look in vielen Farben, ob klassisch in Schwarz oder Beige, in kräftigen Tönen, in Kroko- und Straußenlederoptik oder in Lack.

Viele Modelle gibt es schon für deutlich unter 100 Euro in zahlreichen Online-Shops, u. a. auch beim Amazon.

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