Sonnenschutz: Viele BB Creams halten nicht was sie versprechen

Wenn es ums tägliche Make-Up geht, schwören viele auf sie: BB Creams. “BB” steht für Bleamish Balm, das ursprünglich entwickelt wurde, um Hautirritationen und Rötungen nach Gesichtsbehandlungen oder nach Schönheits-OPs zu kaschieren.

Das Tolle: BB Cremes machen sofort sichtbar schöner. Sie spenden Feuchtigkeit, pflegen und sind einfach in der Anwendung. Sie eignen sich vor allem für fast jeden Hauttyp. Eines scheinen sie jedoch nicht unbedingt zu bieten: einen wirkungsvollen UV-Schutz. Entgegen dem Versprechen so mancher Hersteller.


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Schönheitswunder aus der Tube

Geworben wird mit ebenmäßiger Haut und natürlichem Teint, ohne das Gesicht dabei maskenhaft aussehen zu lassen. Gerade im hellen Licht im Frühjahr und im Sommer ist das ein sehr großer Vorteil. In diesem Punkt halten viele BB-Creams, was sie versprechen.

Darüber hinaus spenden BB Creams Feuchtigkeit. Das „Creme-Wunder“ aus der Tube gehört damit auch zu den Standardutensilien bei vielen Starvisagisten. Eine große Auswahl findet sich hier.

Sonnenbrand inklusive

Mängel zeigen sich jedoch beim UV-Schutz. Darauf hat die Stiftung Warentest bereits in mehreren Tests aufmerksam gemacht. Betroffen sind vor allem auch die teureren Produkte. Von 13 untersuchten BB Creams waren vier in puncto Sonnenschutz mangelhaft.

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Hersteller wie L’Oreal, reagierten auf die Veröffentlichungen mit der Aussage, dass es sich nicht um ein Beach-Produkt, sondern um ein Schönheitsprodukt handele. Solch hohe Anforderungen können an eine Schönheitscreme nicht gestellt werden.

Der UV-Schutz stehe bei den BB Cremes nicht im Vordergrund. Es handelt sich vielmehr nur um einen Zusatznutzen. Das Problem ist nur, dass die Hersteller mit UV-Schutz werben. Kundinnen müssen sich in diesem Punkt auf die versprochenen Eigenschaften verlassen können.

In der Sonne hilft nur Sonnencreme

Es bleibt dabei: Wer sich länger in die pralle Sonne begibt, sollte einen ausgewiesenen Sonnenschutz verwenden. Gerade bei helleren Hauttypen ist ein hoher Sonnenschutzfaktor unerlässlich.

BB Cremes können keinen UV-Schutz ersetzen. Zu groß sind die Risiken, früher oder später an Hautkrebs zu erkranken.

Das gilt nicht nur für ausführliches sonnenbaden am Strand oder im Park, sondern bei jedem längeren ungeschützten Aufenthalt im Freien. Im Büro oder auf der abendlichen Party sind BB Creams dagegen unbedenklich.

Auf eines sollte ebenfalls geachtet werden: Einige Produkte enthalten den Inhaltsstoff Arbutin. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff zur Gesichtsaufhellung. Die BB Cremes mit Arbutin sind vor allem in Asien sehr beliebt. Der Inhaltsstoff ist jedoch vom Bundesinstitut für Risikobewertung als gesundheitlich bedenklich eingestuft worden.

Tipp: BB Creams vor dem Kauf auf Inhaltsstoffe prüfen, sprich die Produktbeschreibung ganz genau durchlesen. Gerade beim Online-Kauf finden sich oft keine ausreichenden Hinweise. Daher lieber zu Produkten aus dem Kosmetikgeschäft greifen.

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(Bildquelle Artikelanfang: © jill111 /Pixabay.com)

1 Gedanke zu „Sonnenschutz: Viele BB Creams halten nicht was sie versprechen“

  1. Vielen Dank für den Beitrag. Verwende schon seit Jahren Cellular Sun Protection SPF 50 von QMS Medicosmetics und die ist dank SPF 50 wirklich schützend und pflegend zugleich. Kann ich wirklich nur empfehlen, vor allem wenn man sich täglich in der Sonne aufhält.

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