Schnittmusterpapier für Hobbyschneiderinnen - Informationen und Tipps
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Wer sich als Hobbyschneiderin betätigen will, benötigt für die Herstellung eigener Kreationen eine Grundausrüstung.

Neben Nähmaschine, Schneiderpuppe, Scheren, Garnen, Stoffen und weiterem Schneiderinnenzubehör ist es auch wichtig, sich Schnittmusterpapier für die Anfertigung von Schnitten zuzulegen.

Professionelles Schnittmusterpapier erleichtert die Arbeit

Schnittmusterpapier benötigt man, um Schnittvorlagen zu übertragen und auszuschneiden. Die ausgeschnittenen Schnittmuster werden anschließend auf den Stoff aufgelegt und zugeschnitten.

Normales Schreibpapier oder gar Zeitungspapier dafür zu verwenden, kann ich nicht empfehlen, denn einmal passen viele Schnittteile nicht auf einen DIN-A4-Bogen. Zwar kann man mehrere Blätter an den Rändern aneinanderlegen und mit Klebstreifen zusammenkleben, aber es erschwert die Erstellung von Schnitten ungemein.

Genauso ist es mit Zeitungspapier, das darüber hinaus noch abfärbt und leicht knittert.

Spezielles Schnittmusterpapier wird im Handel meist auf großen Papierrollen angeboten, sodass das Papier nicht verknittert ist und keine Falten aufweist.

Für Einsteigerinnen in die Hobbyschneiderei reichen am Anfang kleine Rollen mit einer Laufmeterzahl von ca. 70 bis 100 Meter.

Wer viel näht und damit sehr viele Schnitte anfertigt, wird sehen, wie schnell eine Rolle von 100 Metern aufgebraucht ist.

Schnittmusterpapier in unterschiedlichen Qualitäten

Ich selbst verwende Schnittmusterpapier aus stabilem braunen Papier, um den Schnittteilen eine gewisse Stabilität zu verleihen. Denn wenn man den Schnitt mehrmals einsetzen will, ist dünnes leichtes Schnittmusterpapier nicht fest genug, es zerreißt schnell und wird unbrauchbar. Auf festes Papier lassen sich Abnäher, Fadenverläufe sowie andere Details besser aufzeichnen.

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Auf der anderen Seite lässt sich leichtes dünnes Schnittmusterpapier einfacher auf dem Stoff feststecken und die aufgezeichneten Schnittteile lassen sich leichter aus dem dünnen Papier ausschneiden. Ich denke, da sollte jede Hobbyschneiderin für sich herausfinden, mit welchem Papier sie am besten zurechtkommt.

Außerdem ist es auch eine Kostenfrage: Stabiles Papier ist verständlicherweise teurer als leichtes dünnes Papier.

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