Trenchcoat
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Ein wirklich beständiger Modeklassiker ist der Trenchcoat, der lange bis mittellange und doppelreihige Mantel aus Popeline oder Gabardine. Erfunden wurde er gegen Ende des 19. Jahrhunderts und war ursprünglich als Regenmantel gedacht.

Die ersten Ausführungen waren aus wasserabweisendem Material und damit besonders geeignet als witterungsbeständige Kleidung für die Armee, was auch dazu führte, dass britische und französische Soldaten den Mantel im Ersten Weltkrieg trugen. Daraus resultierte auch sein Name „Trenchcoat“ (engl.: Trench = Schützengraben).

Ein Modeklassiker wurde der Trenchcoat erst durch Humphrey Bogart oder Audrey Hepburn, die ihn in ihren Filmen trugen und damit so richtig bekannt machten.

Trenchcoat in jeder Saison angesagt

Mittlerweile kann man sich diesen sportlichen Mantel kaum noch aus der Mode wegdenken. Die klassischen Farben des Trenchcoats sind Schwarz, Beige, Khaki oder auch Weiß. Das einzige, was in den verschiedenen Modesaisons variieren kann, sind kleine Veränderungen in der Schnittführung und den Schnittdetails.

Mal gibt es ihn in längerer Form oder kürzer, mal ist er lässiger geschnitten oder doch wieder auf Figur. Mal wird er mit Gürtel getragen oder ohne. Mal hat er mehr sportliche Details, mal weniger. Mal ist er aus klassischem Tuch wie Gabardine oder Popeline, mal findet man ihn auch aus Tweed, Seide (mehr für den Sommer) oder anderen Wolltuchen. Mal ist er klassisch einfarbig oder bunt in verschiedenen Karomustern.

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Ein Trenchcoat passt sehr gut zu Jeans, aber auch zu Businessanzügen und schmalen Etuikleidern. Seine sportliche Schnittführung steht auch so gut wie jedem Frauentyp, sodass ein Trenchcoat in jeden Kleiderschrank gehört.