Kleiderschrank ausmisten
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Jedes Jahr im Frühling steht für mich ein modisches Ausmisten meines Kleiderschrankes an, denn wenn neue Kleidung in den Schrank wandert, müssen ein paar ältere Kleidungsstücke raus. Sonst verliere ich den Überblick und der Schrank wird irgendwann zu voll.

Doch wie sollte man dabei vorgehen, um sich zur Trennung von Kleidung überwinden zu können? Das fällt wohl den meisten Frauen nicht so leicht. Mir übrigens auch nicht.

Erste Phase – Sortieren und Anprobieren

Sortierung der Kleidung: Ich beginne meist so, dass ich die Kleidung sortiere, also alle Hosen, Kleider, Blusen, Röcke beieinander hänge. Dann suche ich aus jeder Rubrik oder Kategorie die Teile aus, die ich absolut behalten will.

Anprobieren: Von den Hosen, Blusen usw., die ich nur vielleicht im Schrank lassen will, ziehe ich alle Modelle an und schaue, ob sie mir noch passen. Was nicht mehr gut an mir aussieht, kommt weg. Auch die Teile, die ich schon mehr als ein Jahr nicht mehr getragen habe und mir nicht so wirklich gefallen, werden aussortiert. Der persönliche Modegeschmack ändert sich im Laufe der Zeit und was einem noch vor fünf Jahren absolut gefallen hat, mag jetzt in Ungnade fallen.

Manchmal sortiere ich Kleidung aus, die mir zwar noch passt und noch gefällt, in der ich mich aber nicht mehr wohlfühle. Beispielsweise weil die Jacke mich in meiner Bewegungsfreiheit hemmt oder die Hose beim Sitzen an den Beinen zu fest anliegt.

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Auch verwaschene oder ausgeleierte Teile wandern aus dem Kleiderschrank raus.

Neben meiner Oberbekleidung sortiere ich jedes Jahr alte Strümpfe und Socken aus, vor allem wenn ein Gegenstück beim Waschen verloren gegangen ist und ebenso Unterwäsche, die nicht mehr toll aussieht.

Zweite Phase – Einsortieren und Kleidung entsorgen

Wieder einsortieren: Danach geht es wieder ans Einsortieren. Doch zuvor wische ich den Schrank mit einem feuchten Tuch aus, denn in den hinteren Ecken hat sich ganz schön viel Staub angesammelt. Die Winterkleidung verlagere ich  im Schrank etwas außer Reichweite, d. h. dicke Strickpullis kommen in den Regalen weiter nach oben und auf der Stange werden die Winterhosen und -jacken in die linke Ecke gehängt.

Was tun mit der aussortierten Kleidung? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man tauscht gute Stücke auf entsprechenden Partys, verkauft sie für ein paar Euros auf Flohmärkten oder im Internet auf Plattformen wie beispielsweise Kleiderkreisel. Designermode kann man auch in Second-Hand-Läden zum Verkauf anbieten. Das lohnt sich schon eher.

Mir selbst ist das meist zu zeitaufwändig. Ich gebe die Kleider immer in gemeinnützigen Einrichtungen ab.

Nach dieser recht aufwändigen Aufräumaktion kann nun die neue Frühjahrskollektion kommen. Platz habe ich jetzt.

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