Der Ursprung der Handtasche – Must Have mit Stilfaktor

Sie ist das Aushängeschild einer jeden Frau, mittlerweile tragen sie sogar modebewusste Herren, die Handtasche ist nicht mehr weg zu denken. Jeden Tag wird sie mit den wichtigsten Dingen des Alltags bestückt und mitgenommen.

Ob ins Büro, zum Treffen mit Freunden oder sogar zum Sport, die verschiedenen Stile der Handtaschen lassen keine Wünsche offen und passen zu fast allen Gelegenheiten. Aber woher kommt das eigentlich? Seit wann werden Handtaschen so hoch gepreist und sind so beliebt wie nie? Die Geschichte der Mode ist so komplex und kaum einer kann etwas zu dem Ursprung der Handtasche sagen.


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Erfinder unbekannt

Der eigentliche Erfinder der Handtasche ist bis heute unbekannt. Aber bereits im 16. Jahrhundert nahm eine Art Handtasche Einzug bei vielen Damen. Damals begann die sogenannte Beuteltasche immer mehr Gefallen zu finden. So wurden im Mittelalter und in der Renaissance-Zeit mit dieser minimalistischen Tasche wichtige persönliche Gegenstände mit zu öffentlichen Veranstaltungen getragen.

Ab dem 18. Jahrhundert war die Handtasche kaum noch wegzudenken und war bei den allermeisten Damen bereits ein wichtiger Bestandteil der Kleidung. Die allermeisten angefertigten Handtaschen aus dieser Zeit wurden aus Leder angefertigt.

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Verschiedene Designs

Die Auswahl an verschiedenen Designs ist mittlerweile so umfassend, dass jeder seinen ganz eigenen Geschmack finden kann.

Bügeltasche: Diese Handtaschen mit dem praktischem Clipverschluss ist so retro, dass sie einfach nie aus der Mode kommt und zu jedem Outfit kombiniert werden kann. Besonders beliebt sind die äußerst robusten Bügeltaschen aus Leder.

Shopper: Shopper zeichnen sich normalerweise dadurch aus, dass sie besonders groß und geräumig sind. Sie kommen meist mit zwei Trageriemen herbei, die je nach Riemenlänge, ganz unkompliziert über der Schulter getragen werden kann.

Hobo Bag: Sie zeichnet sich durch besonders weiches Leder aus und ist somit extrem anschmiegsam. Sie sind modisch schick und haben dennoch eine Größe, in der kinderleicht auch kleinere Einkäufe transportiert werden können.

Clutch: Eine Clutch wird einfach unter den Arm geklemmt oder in der Hand mitgenommen. Sie ist klein und kompakt und eignet sich perfekt, um die Abendgarderobe aufzupeppen. So werden gerne ausgefallene Modelle bevorzugt. Aufgrund der kleinen Größe können hier natürlich nur die allerwichtigsten Dinge des Abends mitgenommen werden.

Ursprung der eigentlichen Handtasche

Die Mode der Frau hat sich vor allem in Frankreich um 18. Jahrhundert rapide schnell entwickelt. Paris galt schon damals als die Weltstadt Nummer eins und natürlich mussten sich Pariserinnen dementsprechend präsentieren. So war es unverzichtbar geworden, dass jedes Outfit auch seine ganz eigene passende Handtasche hat. Vor allem der wachsenden Reiselust der Menschen hat die Handtasche ihr Aufleben zu verdanken.

Wenn die Damen auf längere Reisen gingen, dann musste natürlich so viel wie möglich mitgenommen werden. Und dies nicht nur in dem Reisegepäck, sondern auch in der eleganten Handtasche. Ab dem 20. Jahrhundert war der Aufschwung der Handtasche unübersehbar. Hier wurde sogar begonnen, spezielle Modelle anzufertigen, um auf besonderen Veranstaltungen wie Hochzeiten, entsprechend zur Geltung zu kommen.

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Die Handtasche heutzutage

Wie bereits weiter oben beschrieben, wurden Handtaschen damalig vorrangig aus Leder hergestellt. Leder wurde aber bereits leider nach dem ersten Weltkrieg zur Mangelware. Es war nur noch extrem schwer und vor allem teuer zu erwerben. So ging der Trend zu Baumwolltaschen über. Aber auch synthetische Materialen fanden ihren Einzug und ersetzten das teure Leder. Auch war es meist üblich gewesen, Knöpfe zu verwenden. Diese wurden nun durch praktische Reißverschlüsse ersetzt.

Nach dem zweiten Weltkrieg war es dann soweit und die Damenhandtaschen waren das angesagteste Modeobjekt einer jeden Frau. Aber nicht nur die Damen erfreuen sich an den verschiedenen Modellen. Immer mehr Herren würdigen ebenfalls das praktische Dasein der Handtaschen und zeigen sich immer moderner mit ihrer Alltags-Bag.

Designer Handtaschen werden heutzutage sogar als Investition genutzt. Als gutes Beispiel gilt hier zum Beispiel die Birkin Bag von Hermes. Diese wurde 1980 eigens für das IT-Girl Jane Birkin entworfen und wer diese Handtasche besitzt, darf sich über die stetige Wertsteigerung freuen. Aber auch Designer wie Luis Vuitton oder Chanel setzen Trends und verkaufen ihre Designertaschen für hohe Preise.

(Bildquelle Artikelanfang: © bhaskarjoshi500 /Pixabay.com)

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