Sommermode-Plussize
Foto: © marijana1 /Pixabay.com


Sommerzeit bedeutet weg mit den langen Winterklamotten und her mit dem luftigen Sonnenrepertoire. Wer auf der Suche nach neuen Sommerschätzchen ist, der kommt genau richtig, denn die Plus Size Modetrends 2019 sind vielseitig und erfrischend. So lassen sich weibliche Kurven perfekt betonen und heiße Tage kompromisslos genießen.

Sexy Einteiler-Alarm: Workwear-Suits mit maskulinem Touch

Ein beliebter Trend ist der maskulin angehauchte Workwear-Suit. Es handelt sich um einen Einteiler, der einen coolen Kontrast zwischen üppiger Weiblichkeit sowie maskulinen Schnittformen darstellt.

Sowohl ein großer Busen als auch ein knackiger Po und breite Hüften kommen zur Geltung. Wer einen coolen Gürtel kombiniert, um die Taille zu betonen, sorgt für einen sexy Sanduhrenfigur-Look.

Der Mustermix ist zurück und zeigt sich vielseitig

Foto:© zibuxin /Pixabay.com (CC0 Creative Commons): Kleider und Blusen mit großen Mustern oder im spannenden Mustermix sind in diesem Jahr angesagt.

Kleider und Blusen mit großen Mustern oder im spannenden Mustermix sind in diesem Jahr angesagt.

Neben Anzügen und Westen, die in Frühjahr und Sommer 2019 allgemein ziemlich angesagte Modetrends sind, zählen auch Print-Mix und Mustermischung zu den beliebten Favoriten. Am besten passen:

  • geometrische und abstrakte Formen
  • Blockstreifen im Stil von Colourblocking
  • großzügige und prachtvolle Flower-Prints

Kurvige Ladies bringen diese Muster mit Wow-Effekt voll zur Geltung und unterstreichen die Weiblichkeit. Im Sommer sind Flower-Prints ideal für Nachmittage im Park oder am Strand, wohingegen Blockstreifen ein angesagter Style für das Abendprogramm sind.

Shirts, Blusen und Kleider in spannenden Mustermischungen sind bei Happy Size in einer großen Produktvielfalt für kurvige Frauen zu finden. Die Mode für große Größen sitzt nicht nur bequem, sondern überzeugt ebenso optisch mit trendsicheren Designs.

Lesen  Modetrends Frühjahr/Sommer 2017: Blumen, Streifen, Rüschen

… genauso wie Ton-in-Ton-Styles

Ebenfalls wieder da sind Ton-in-Ton-Styles. Dank der weiblichen Silhouette sind farblich abgestimmte Kombinationen perfekt von kurvigen Ladies tragbar. In diesem Jahr dominieren vor allem schöne Naturtöne sowie satte Farben wie Grün, die natürlich herrlich zum Sommer und der in voller Blüte stehenden Landschaft passen.

Tipp: Insbesondere kühle Nuancen wie Grün passen perfekt zum Sommertyp. Am besten im Pastellstil, denn so harmoniert der Ton-in-Ton-Style super mit blondem Haar.

Hallo Retro-Bademode – we love the 50s

Wenn retrospektive Bademode für eine Körperform geschaffen ist, dann für weibliche Kurven. Retro-Bikinis im Look der 50er-Jahre passen perfekt zu üppigen Körbchen und sexy Hüften. Grund dafür sind die attraktiv geschnittenen Balconette-Ober- und die hochgeschnittenen Unterteile.

So kommt die tolle Figur mit jeder Facette zur Geltung. Interessierte achten auf eine spannende Farbkombination wie beispielsweise Pastellrosa und Schwarz, dadurch wird das 50er-Jahre-Styling zusätzlich unterstützt.

Radlerhosen sind heiße Favoriten für Kurven

Foto: © fabioeliasp1 /Pixabay.com (CC0 Creative Commons): Jenseits von Größe 38 sind Shorts und Radlerhosen ebenso absolute Trendteile für sonnige Tage.

Jenseits von Größe 38 sind Shorts und Radlerhosen ebenso absolute Trendteile für sonnige Tage.

Verstecken ist in diesem Sommer keine Option. Kurven gehören in jedem Fall ins Rampenlicht. Idealerweise ist ein frischer und angesagter Trend für den Sommer 2019 das Revival der klassischen Radlerhosen.

Diese figurbetonten kurzen Shorts sorgen dafür, dass die weibliche Silhouette ohne Zweifel in Szene gesetzt wird. Schon lange sind kurze Hosen nicht mehr nur für Size Zero-Girls geeignet. Im Gegenteil, sie passen hervorragend zu kurvigen Figurtypen und können sowohl für einen lässigen Beach- oder Festival-Style als auch für einen eleganten Abend-Look kombiniert werden.

Lesen  Die PANTONE-Modefarben für das Frühjahr 2018

Tipp: Wer sich davor etwas scheut, der greift auf längere Modelle zurück, und trägt diese mit einer XXL-Weste im Boho-Stil, einer lässigen Long-Strickjacke mit vielen modischen Cut-Outs oder einer Oversized Bluse, die im transparenten Look daherkommt.

So lassen sich kleine Problemzönchen etwas verstecken, aber niemand muss auf einen femininen Sommerlook verzichten.

Wickel- und taillierte Kleider betonen die weibliche Figur

Schon im vergangenen Jahr zählten die Wickelkleider zu den absoluten Must-haves unter den Trends für Plus Size Ladies. Warum? Weil sie weibliche Kurven genau an den passenden Stellen betonen. Deshalb sind sie auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie. Die aktuellen Modelle schmeicheln einer Plus Size Linie durch:

  • einen sexy V-Ausschnitt, der feminine Rundungen perfekt in Szene setzt und
  • die raffinierte Wickeloptik, welche den schmalsten Punkt des Körpers – die Taille – hervorhebt.

Ein weiterer Kleidertrend sind taillierte Dresses. Diese gehören in die Kategorie „Retro-Mode“, weil sie in der Regel zwar auf Taillenhöhe figurbetont sind, dafür aber mit einem ausgestellten Rockteil ergänzt werden.

Diese Kleider sind die perfekte Wahl für kurvige Frauen mit einer Sanduhrenfigur. Letztere kommt dadurch perfekt zur Geltung. Zudem sind die Taillenkleider facettenreich kombinierbar. Ob mit Lederjacke im Rockabilly-Stil oder einer klassischen Jeansjacke.

Zum Überziehen am Abend: doppelreihige Mäntel

Wer mal eine Alternative zu Leder- oder Jeansjacke braucht, der bekommt in diesem Jahr einen coolen Plus Size Trend zum Überziehen geboten. Die Rede ist von doppelreihigen Mänteln aus fließenden, leichten Materialien.

Sie haben meistens einen langen Schnitt und sind mit zwei Reihen großer Knöpfe auf der Front gearbeitet. Manchmal haben sie einen Bindegürtel auf der Taille, den die Ladies zum Akzentuieren nutzen können.

Lesen  Stiefel, Pumps, flache Schuhe: Die Schuhtrends für Herbst/Winter 2015/16

Diese Mäntel passen toll zu einem Casual-Outfit mit verkürzten ¾-Jeans und Riemchensandalen. Wenn Letztere mit Absatz ausgestattet sind, schummeln die Sommerschuhe noch ein paar Zentimeter Körpergröße hinzu und strecken die Figur.

Body Positivity und Bodyshaming: zwei wichtige Begriffe

Die Plus Size Modewelt hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, sodass inzwischen ein breiter Markt existiert und eine grundsätzliche Body Positivity herrscht. Das war allerdings nicht immer so.

Lange Zeit war Bodyshaming an der Tagesordnung. Damit ist die Diskriminierung oder Beleidigung gemeint, die auf den Körper anderer Menschen abzielt. Jeder, der nicht dem idealen Schönheitsverständnis entsprach, wurde abgewertet oder ausgegrenzt. Insbesondere Frauen waren diesem ständigen Druck nicht gewachsen.

Häufig ist eine fülligere Körperform mit einer schlechten Gesundheit und gleichermaßen einem unglücklichen Leben gleichsetzt. Nicht zu vergessen, dass diese Körper als unattraktiv gelten.

Wer hingegen schlank ist, Sport macht und gesund isst, ist glücklich, attraktiv und liebenswert. Dieses Bild wurde maßgeblich von den Medien beeinflusst, sodass Bodyshaming kein Kurzzeit-Phänomen war, sondern teilweise immer noch vorherrscht.

Dem entgegen stellt sich die Body Positivity-Bewegung. Hier wird die Auffassung vertreten, dass es mehr als nur DEN einen perfekten Körper gibt. Immer mehr Menschen wenden sich gegen gängige oder festgefahrene Schönheitsdogmen, denn wie Thukydides schon sagte: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“.

(Bildquelle Artikelanfang: © marijana1 /Pixabay.com (CC0 Creative Commons))