Basic-Oberteile für Frühling und Sommer: T-Shirts, Tops und lässige Blusen

Was wäre unser Kleiderschrank ohne die geliebten Basic-Teile? Zwar finde ich Mode, die nur aus Basics besteht, ziemlich langweilig, doch das muss nicht sein.

Basics passen sehr gut zu aktuellen Modetrends und werden dadurch aufgepeppt. Jetzt, im Frühling und dem nahenden Sommer kommen die typischen Modeklassiker T-Shirts, Tops und Tuniken wieder zum Zug.

In diesem Artikel stelle ich die wichtigsten Basic-Oberteile für die warme Modesaison vor.

Einfarbige Basic-T-Shirts

Sie sind aus meiner Sicht das Rückgrat der Freizeitmode oder neumodisch formuliert: des Casual-Looks. Eine Handvoll dieser einfachen T-Shirts gehört in jeden Kleiderschrank, mal in Grundfarben wie Schwarz und Weiß und in kräftigen Tönen wie Rot oder Sonnengelb. Die Akzentfarben sollten Sie unter dem Gesichtspunkt wählen, zu welchem Kleidungsstück Sie die auffallenden Farben tragen wollen.

Es gibt den T-Shirt-Klassiker in verschiedenen Ausführungen: Ob mit kurzen oder langen Ärmeln, kurz und figurbetont geschnitten oder etwas länger und weiter, mit verschiedenen Halsausschnitten, sodass jeder Figurtyp seinen Favoritenschnitt finden kann. Und wer seine Lieblingsmarke gefunden hat, sollte dabei bleiben, das erspart einem viel Zeit bei der nächsten T-Shirt-Suche, wenn mal wieder der Kleiderschrank aufgefüllt werden soll.

Wichtig: Die Basic-Shirts sollten aus guter Qualität sein, sich nicht beim Waschen verziehen oder gar einlaufen. Ich habe am liebsten eine Textilmischung aus Viskose und Elasthan, vor allem bei figurbetonten Modellen. Bei Oversize-Modellen muss nicht unbedingt Elasthan in der Zusammensetzung enthalten sein.

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Einfarbige Tanktops

Auch diese breiten Trägertops mag ich auch sehr. Für sie gilt von der Schnittform das gleiche wie das Basic-Shirt: Es gibt sie nicht nur schmal geschnitten und mit Rundhalsausschnitt, sondern in lässigen Oversize- und Halsausschnitt-Varianten.

Besonders gern trage ich ein solches Tanktop unter einer sportlichen Bluse (als leichter Jackenersatz) oder unter einem offen getragenen Jeanshemd.

Für Frauen mit zu kräftigen Oberarmen  mag diese Topvariante nicht so geeignet sein, aber wer es als Darunter für Blusen und Hemden wählt, kaschiert damit dann auch die fülligere Armpartie.

Einfarbige Spaghetti-Tops

Die leichten Tops mit dünnen Trägern sind nicht jederfraus Sache, aber ich bin ein Fan von ihnen. Schmale Spaghetti-Tops lassen sich gut als Darunter unter Blusen und Hemden tragen, solo veredeln sie weite Sommerröcke und weite lange wie kurze Hosen, wenn sie schmal geschnitten sind.

Spaghetti-Tops müssen aber nicht eng sein, es finden sich auch weite lässige Varianten im Stile eines Hängerchens, die toll auf schmalen Hosen wie Röcken aussehen und ein paar Kilos um die Taille herum kaschieren.

Ringelshirts

Streifen oder Ringel (d. h. Querstreifen) haben etwas von einem Verjüngungsmittel an sich. Und sie passen sich jedem Look an: Ob lässig zur Jeans oder kombiniert mit Blazer und Stoffhose im Job, das klassische Ringelshirt in Schwarz-Weiß, Dunkelblau-Weiß oder Rot-Weiß geht auch seriös.

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Tunika

Bei mir gab es irgendwann mal eine Zeit vor der Tunika, aber ich kann mir meine Garderobe ohne sie nicht mehr vorstellen, denn kaum ein Oberteil ist vielseitiger und schöner. Der feminine und bequeme Blusenersatz gibt es in so vielen Varianten, Farben, Mustern und Materialien, dass nur eine im Schrank fast schon zu wenig ist.

V-Pulli

Ein einfacher V-Pullover aus leichtem Strick gehört ohnehin zu den unvergänglichen Modeklassikern. Denn auch im Sommer gibt es mal kühlere Tage und da macht sich ein glatt gestrickter Pulli aus hochwertigem Material wie z. B. Kaschmir nicht schlecht. Er lässt sich auch als Schalersatz locker um die Schulter gelegt oder lässig um die Hüfte gebunden tragen.

Angenehm auf der Haut sind neben Kaschmir ebenfalls Mischungen aus Seide und Baumwolle, die eher kühlenden Effekt haben.

Sportliches Hemd (am besten aus Jeans)

Sportliche Jeanshemden sind treue Modebegleiter, mittlerweile saisonübergreifend. Und ein idealer Kombipartner zu den oben genannten Tanktops und Spaghettiträger-Shirts. Und da im Frühling und Sommer ein großes Jeans-Revival ansteht, darf so ein Hemd in dieser Saison nicht fehlen. Da ich meins vor längerer Zeit ausgemustert habe, habe ich mir wieder ein neues zugelegt.

(Bildquelle Artikelanfang: © Eleonora Ivanova #45071534/Fotolia.com)