Verschiedene Jeans-Passformen: Welche Jeans passt zu welcher Figur?

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Verschiedene Jeans-Passformen: Welche Jeans passt zu welcher Figur?

Wer auf Jeanssuche geht und nicht gerade über eine 08/15-Figur verfügt, wird aufgrund der vielen Schnittvarianten und -eigenheiten manchmal echt verzweifelt sein. So leicht finden manche Frauen einfach keine Jeans, ich inbegriffen.

Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Jeans und deren Schnitt auch zur eigenen Figur passt. Slim Jeans, Boot Cut, Boyfriend-Jeans … welche Jeans kleidet welche Figur am besten?

Auch bei den Herren gibt  es einige der hier aufgeführten Schnittvarianten bzw. Jeans-Passformen: Wer auf der Suche nach Jeans für Freund oder Partner ist, kann Jeans für Herren hier kaufen.

Bootcut-Jeans

Die Bootcut-Jeans ist nach unten hin leicht ausgestellt, allzu extreme Schnitte gibt es im Augenblick nicht, so wie in den 1970ern, als die Hosenbeine am Saum sehr fällig geschnitten waren.

Die Bootcut steht vor allem Frauen, die kräftige Oberschenkel haben, denn die Weite an den Unterschenkeln verlängert optisch das Bein. Mit hohen Absätzen und pobedeckenden Oberteilen wie einer Tunika oder längerem Pulli oder Top wird das Idealbild einer schlanken, langbeinigen Frau noch verstärkt.

Aber auch schlanken Frauen steht die Bootcut.

Röhrenjeans (oder Slim Jeans bzw. Skinny Jeans)

Diese engen, ganz auf Figur geschnittenen Jeans stehen meist nur sehr schlanken und großen Frauen mit wenig Kurven an Hüfte und Po. Wer ein bisschen mehr auf den Rippen hat, wirkt in den engen Jeans schnell untersetzt und kräftig. Daher ist dieser Jeansschnitt für viele Frauen überhaupt nicht geeignet, obwohl er schon seit ein paar Jahren die am häufigsten getragene Jeansvariante ist.

Wenn man als kurvige Frau eine Röhrenjeans tragen will, sollte man wenigstens auf eine dunkle Jeansfarbe achten (denn dies macht deutlich schlanker als helles Blau), hohe Absätze und lange weite Oberteile dazu tragen.

Sehr schlanke Frauen können zu Skinny Jeans auch flache Ballerinas und Boots tragen, sehr gut zu den schmalen Hosen machen sich immer weite Oberteile oder gar Minikleider.

Jeans mit hoher Taille (oder High waist Jeans)

Das Gegenstück zur Hüftjeans ist die Jeans mit hoch angeschnittener Taille und nach unten schmal zulaufendem Bein.

Dieser Schnitt ist für kurvige Frauen mit schmaler Taille sehr geeignet, denn so werden die weiblichen Formen und Rundungen in den Vordergrund gestellt. Sehr gut sieht zu dieser Jeans ein Kurzblazer oder eine kurze, kastig geschnittene Jacke aus.

Hüftjeans (oder Low waist Jeans)

Die Jeans mit dem kurzen Leib stehen auch nur wirklich sehr, sehr schlanken Frauen. Schon ein leichter Bauchansatz wird durch den Bund unter dem Nabel betont, als ob man einen riesigen Rettungsring um die Hüfte liegen hat. Außerdem bietet die Hüftjeans oft einen indiskreten Blick auf die Unterwäsche, wenn man sich mit ihr hinsetzt oder sich bückt.

Also besser die Finger davon lassen, vor allem wenn Sie die Jeans im Büro tragen wollen.

Boyfriend-Jeans

Die Jeans im Used-Look, die so aussieht, als hätte man sie aus dem Schrank des Partners oder Freundes entwendet, ist mittlerweile auch schon ein Klassiker. Die Boyfriend-Jeans ist im Hüftbereich weit und lässig und wird auf den Hüften getragen. Die lässige Form wird meist noch dadurch betont, indem man die Beine herum krempelt.

Um die weibliche Note in den Fokus zu stellen, kann man zu Boyfriend-Jeans weibliche Schuhe wie Pumps oder High-Heels tragen, aber auch flache Schuhe wie Sandalen oder Ballerinas sehen gut dazu aus. Zu dieser Jeans trägt man am besten lässige Oberteile, die eher kurz gehalten sind. Zu lange Tops oder Blusen zerstören die Proportionen und stauchen den Körper.

Die Boyfriend-Jeans steht – entsprechend gestylt – vielen Frauen. Wer sich allerdings in der am Bund tiefer getragenen Hose nicht wohl fühlt, sollte darauf verzichten.

Jeans mit weitem Bein (Marlene-Jeans)

Nicht jedermanns Fall ist die Marlene-Jeans, die am Oberkörper eng anliegt und ein sehr weites Bein besitzt. Der außergewöhnliche Schnitt kleidet große schlanke Frauen am vorteilhaftesten, ob mit flachen Schuhen oder hochhackigen Sandalen oder Pumps.

Zur Marlene-Jeans sind schmale, figurbetonte und kurze Oberteile, die gerade bis zur Taille reichen, Pflicht, um die Proportionen stimmig zu formen. Weite Blusen oder Tops in Kombination mit den weiten Hosenbeinen lassen den Look sackig wirken.

Gerade geschnittene Jeans (oder Regular fit Jeans)

Diese Jeans hat ein gerade geschnittenes, recht schmales Bein, in der Taille sitzt sie figurbetont und schmal. Frauen mit einer breiten Hüfte sollten auf den Hosenschnitt eher verzichten oder wenigstens pobedeckende längere Oberteile dazu tragen.

Regular fit Jeans stehen schlanken und großen Frauen am besten.

(Bildquelle Artikelanfang: © refleXtions #47091553/Fotolia.com)